- Falko Herlemann in der WAZ Herne – Wanne-Eickel vom 13.02.2009:
»... Und es sind die Brüche in der ganz alltäglichen Körpersprache, die Eberhard Bitter auch im Tanz und in der Bewegung findet, die seine Bilder bestimmen. Diese Brüche werden auch in seiner Malweise deutlich.
Eberhard Bitter malt seine Bilder in mehreren Schichten, wobei allzu naturalistische Darstellungen wieder zerstört werden. Oft lässt er gestische Malspuren ganz bewusst stehen. Dies hält seine Arbeiten in einem ganz eigenartigen Schwebezustand zwischen Auflösung und emotionaler Darstellung. ...«


- Elvira Meisel-Kemper in der Münsteranischen Zeitung (MZ) vom 30. Mai 2005:
»... Rund und wohlgeformt ist keiner dieser Körper, die vor hellem oder auch mal vor dunklem Hintergrund agieren. Wie zerhackt sind ihre Umrisse und ihre Oberfläche durch heftig aufgesetzte Pinselstriche, mit denen Bitter wie ein Holzbildhauer auf der Leinwand gestisch agiert. ...«


- Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) vom 26. November 2002:
»... Ausgangspunkt für die Zeichnungen Eberhard Bitters sind Besuche bei Tanzveranstaltungen von Pina Bausch. Bitter fängt bewegte Momente, expressive Posen ein. Die so entstehenden Zeichnungen sind figurative Kalligraphien menschlichen Ausdrucks, sie zielen auf das explosive Gemisch von Distanz, Gewalt, Hingabe, Zärtlichkeit und Ruhe. ...«


- Rainer Wanzelius in der Westfälischen Rundschau vom Februar 2002:
»Bitter malt Körper, immer nur Körper. Sein Blick ist ausschließlich auf die Leiblichkeit, auf die Anatomie gerichtet – eigentlich ein ganz klassischer Ansatz.
Doch schon eine kleine Einschränkung verändert alles. Bitters Anatomie ist eine des Bewegungsapparates, die sich ausformuliert oder verbirgt, aber immer latent vorhanden ist. Kommt hinzu, dass der Künstler die Ganzheit des Körpers erst aus dem Malduktus ableitet. Seine Menschen sind aus vielen Pinselstrichen zusammengesetzte Wesen, ...«




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